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Umweltzone Brüssel

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­, © Colourbox

30.08.2018 - Artikel

Ab dem 1. Oktober 2018 werden bei Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen Bußgelder erhoben, wenn sie nicht registriert sind.

Umweltzone in Brüssel ab 2018

Mit dem 1. Januar 2018 ist in Brüssel eine Umweltzone (Low Emission Zone – LEZ) eingeführt worden. Diese umfasst die gesamte Metropolregion. Im Westen, Norden und Osten wird sie durch den Brüsseler Autobahnring R0 begrenzt, der selbst nicht zur Umweltzone gehört, im Süden durch die Gemeinde Watermael-Boitsfort. Einfahren dürfen dann nur noch Fahrzeuge – sowohl belgische als ausländische-, die die Abgasnorm einhalten.

Vorsicht: Ab dem 1. Oktober 2018 werden bei Verstößen gegen die Umweltzone Bußgelder in der Höhe von 350 Euro verhängt.

Betroffene Fahrzeuge

In einer ersten Phase wird das Fahrverbot für Fahrzeuge mit den Schadstoffnormen Euro 0 und Euro 1 gelten. Dies betrifft vor allem Dieselfahrzeuge (PKWs, Lastwagen ≤ 3,5 Tonnen Kategorie N1, Busse und Reisebusse).

Stufenweise wird das Verbot auch auf andere schadstoffreiche Autos ausgeweitet werden.

Online-Registrierung erforderlich

Wer die Voraussetzungen für die Einfahrt erfüllt, benötigt keine Plakette, muss allerdings sein Fahrzeug vorab online registrieren. Es müssen nur Fahrzeuge mit einem ausländischen Kennzeichen registriert werden. Nur im Falle der Registrierung können intelligente Kameras bei einem Abgleich des Nummernschilds das Fahrzeug erkennen. Die Registrierung ist nun seit kurzem in einer Online-Anwendung möglich.
Für diese Registrierung gehen Sie wie folgt vor:  

  • Sie rufen die Webseite Low Emission Zone .brussels auf und wählen bei den Spracheinstellungen Ihre bevorzugte Sprache aus
  • Unter der Rubrik "My Vehicle" ("I have a vehicle which is registered abroad, does the LEZ apply to me ?“) finden Sie den Link auf das Registrierungsportal ("online form available here")

Weitere Informationen, auch zur Umweltzone in Antwerpen:
Belgische Botschaft Berlin
Low Emission Zone .brussels

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