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Aktuelle Hinweise zum Coronavirus

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Informationen für Reisen nach Deutschland:

Der neu eingeführte § 28b des Infektionsschutzgesetzes wird auch als „Corona-Notbremse“ bezeichnet. Er ergänzt die bereits bestehenden Schutzverordnungen der Bundesländer und trifft bundeseinheitliche Regelungen. So gilt ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100/100.000 Einwohner in einem Landkreis automatisch eine Ausgangsbeschränkung zwischen 22 und 5 Uhr. Transitreisen durch den betroffenen Landkreis und Fahrten aus beruflichen oder zwingenden privaten Gründen bleiben auch in diesem Zeitraum möglich. Außerdem darf ein Haushalt maximal eine weitere Person treffen, ist Einkaufen in nicht-essentiellen Geschäften nur nach Terminvereinbarung erlaubt und findet Schulunterricht im Wechselmodell statt. Die Regelungen sind zunächst bis 30.06.2021 befristet. Sie können sie im Detail hier  nachlesen. Wenn die Verordnungen der Bundesländer strengere Maßnahmen vorsehen, gelten diese.
Die Regelungen zur Einreise und zur Quarantänepflicht werden hiervon nicht berührt. Bitte lesen Sie hierzu die folgenden Fragen und Antworten.

 

Wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor Einreise nach Deutschland in Belgien aufgehalten haben, müssen Sie das Onlineformular unter www.einreiseanmeldung.de ausfüllen. Ihre Daten werden an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Die automatisch generierte PDF-Datei sollten Sie auf Ihrer Reise mitführen.

Grenzgänger/Grenzpendler, die sich länger als 24h im jeweils anderen Land aufhalten, müssen das Formular einmal wöchentlich ausfüllen.

Sie müssen das Formular nicht ausfüllen, wenn  

  • Sie durch Belgien oder ein anderes Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten
  • Sie nur zur Durchreise einreisen und Deutschland auf dem schnellsten Weg wieder verlassen
  • Sie sich im Rahmen des Grenzverkehrs nicht länger als 24 Stunden in Belgien aufgehalten haben
  • Sie sich nicht länger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten werden oder
  • Sie beruflich nach Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter zu transportieren (bei Einhaltung von Schutz- und Hygienekonzepten)
  • Sie als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach DEU zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Seit 09.05.2021 gelten für vollständig Geimpfte, deren (zweite) Impfung länger als 14 Tage zurückliegt, Erleichterungen. Sie müssen sich nach der Einreise nicht in Quarantäne begeben. Außerdem bestehen Ausnahmen von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Sie müssen allerdings weiter einen Test für die Einreise durchführen (soweit für Sie nicht eine Ausnahme gilt, siehe nächste Frage), an öffentlichen Orten einen Mund-Nasenschutz tragen und sich an die Abstandsregeln halten. Sie weisen Ihre vollständige Impfung mit einer Bescheinigung oder in digitaler Form in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache nach.

Für von Covid-19 genesene Personen gelten diese Erleichterungen ebenfalls. Sie weisen Ihre Erkrankungen mit einem früheren PCR-Test mit positivem Ergebnis nach. Der Test darf nicht älter sein als 6 Monate und nicht jünger als 28 Tage.

Die Erleichterungen gelten nur, wenn Sie keine typischen Covid-19-Symptome haben und aktuell auch nicht positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Die Befreiung von der Quarantänepflicht gilt nicht, wenn Sie aus einem Virusvariantengebiet einreisen. Belgien ist kein Virusvariantengebiet.

Weitere Details zu den Erleichterungen können Sie auf der Website der Bundesregierung nachlesen.

Diese Frage regelt seit dem 14.01.2021 die Corona-Einreiseverordnung der Bundesregierung. Erläuterungen dazu finden Sie hier.

Wenn Sie mit dem Flugzeug in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, müssen Sie bereits beim Einstieg ins Flugzeug einen negativen Corona-Test vorweisen. Dies gilt auch bei Einreisen aus Nicht-Risikogebieten. Fluggesellschaften dürfen Reisende ohne negativen Test nicht befördern. Diese Regelung gilt zunächst bis 12.05.2021.

Wenn Sie aus Belgien mit einem anderen Verkehrsmittel in die Bundesrepublik Deutschland reisen, müssen Sie spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass Sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Zum Nachweis dient ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest, der die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) erfüllt. Der Nachweis oder das Testergebnis muss in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen.

Auf Anforderung müssen Sie das Testergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt vorlegen.

Ausgenommen von der Testpflicht sind folgende Personen:

  • Personen, die die Einreiseanmeldung nicht ausfüllen müssen (s. Frage oben)
  • Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden:
    • Personen, die zum Familienbesuch einreisen (Ehegatten, Lebenspartner, Verwandte 1. Grades)
    • Personen, deren Tätigkeit im Gesundheitssektor dringend erforderlich ist, mit Bescheinigung durch Dienstherrn/Arbeitgeber (bei Einhaltung von Schutz- und Hygienekonzepten)
    • hochrangige Diplomaten, Regierungs- und Parlamentsvertreter (bei Einhaltung von Schutz- und Hygienekonzepten)
    • Polizeivollzugsbeamte aus Schengen-Staaten in Ausübung ihres Dienstes
  • Bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte:
    • Grenzpendler/Grenzgänger zu Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungszwecken bei mind. einmal wöchentlicher Rückkehr an den Wohnsitz
    • Soldaten und Angehörige ausländischer Streitkräfte i.S.d. NATO-Truppenstatuts

Diese Ausnahmen gelten nur, wenn Sie keine auf Covid-19 hindeutenden Symptome haben.

Welche Länder und Regionen als Hochinzidenzgebiete oder als Virusvariantengebiete eingestuft sind, erfahren Sie auf der Website des RKI

Für Einreisende aus Virusvariantengebieten sieht die Coronaschutzverordnung Beförderungsverbote vor. Ausgenommen hiervon sind deutsche Staatsangehörige sowie deren Ehepartner*innen und Kinder  und  Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland, außerdem Transitreisende, die im internationalen Transitbereich des Flughafens verbleiben. Flugpassagiere auf der Durchreise, die auf einem deutschen Flughafen landen und einen Anschlussflug innerhalb des Schengen-Raums antreten wollen, sind nicht von dieser Ausnahme erfasst. Welche weiteren Ausnahmen gelten, erfahren Sie in der Coronaschutzverordnung.

Personen, die gem. der Coronaschutzverordnung berechtigt sind, aus Virusvariantengebieten einzureisen und Personen, die aus Hochinzidenzgebieten einreisen, müssen bei Einreise über ein negatives Testergebnis verfügen. Die Abstrichentnahme darf max. 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Dies regelt die Coronaeinreiseverordnung.

Dies regeln die Verordnungen der Bundesländer.

Wenn Sie nicht geimpft oder genesen sind und sich in den vergangenen zehn Tagen in Belgien aufgehalten haben und nun nach Deutschland reisen/zurückkehren, müssen Sie sich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Ein Test, um die Quarantäne vorzeitig zu beenden, ist frühestens nach 5 Tagen möglich.

Einzelheiten hierzu und mögliche Ausnahmen von der Quarantänepflicht regeln die Corona-Verordnungen der Bundesländer. Die Webseiten der Bundesländer mit Corona-Infos und Verordnungen finden Sie hier.

Planen Sie lediglich einen Transit durch Deutschland (ohne Übernachtung!), gilt keine Quarantänepflicht. Bitte beachten Sie dann die Regeln in Ihrem Zielland.

Ausführliche Informationen für Personen, die aus Risikogebieten kommen, bietet das Bundesministerium für Gesundheit.

Sie können in Deutschland in einem Hotel übernachten, wenn in dem Landkreis die 7-Tage-Inzidenz unter 100 Fälle/100.000 Einwohner liegt. Über diesem Grenzwert sind Übernachtungsangebote nur aus notwendigen und nicht mehr aus touristischen Gründen zulässig. Diese Regelung ergibt sich aus § 28b Infektionsschutzgesetz. Sie gilt zunächst bis 30.06.2021.

Informationen für Reisen nach Belgien:

Das Robert-Koch-Institut stuft Belgien seit 30.09.2020 aufgrund hoher Infektionszahlen als Risikogebiet ein. Ein Reiseverbot besteht nicht, aber das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien. Wenn Sie triftige Gründe für Ihre Reise nach Belgien haben, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise.

Belgien stuft Deutschland als „rote Zone“ ein. Daher besteht Test- und Quarantänepflicht vor Einreise. Einzelheiten hierzu erfahren Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts zu Belgien. Ausnahmen hiervon können Sie in der Rubrik „International“ unter www.info-coronavirus.be/de/faq nachlesen.

Ob Sie das Passenger Locator Formular ausfüllen müssen, hängt vom genutzten Verkehrsmittel und von der Dauer des Aufenthalts im Ausland ab. Ob für Sie das Ausfüllen verpflichtend ist, können Sie dem Formular entnehmen.

Außer für Reisen unter 48 Stundenbesteht grundsätzlich eine Quarantänepflicht, die durch einen negativen PCR-Test frühestens am siebten Tag nach Rückkehr beendet werden kann. Rückkehrer müssen sich am ersten und siebten Tag einem PCR-Test unterziehen. Beruflich von Belgien ins Ausland Reisende haben durch Angaben im Passenger Locator Form die Möglichkeit, sich durch ihren Arbeitgeber von der Quarantänepflicht entbinden zu lassen.

Weitere Einzelheiten können Sie in der Rubrik „International“ unter www.info-coronavirus.be/de/faq nachlesen.

Diese gibt es aktuell noch nicht.

 

Den genauen Wortlaut der aktuellen Beschlüsse der belgischen Regierung erfahren Sie hier. Wir haben die wichtigsten Regeln für Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts zusammengefasst. Weitere Informationen zu den Corona-Regeln in Belgien erhalten Sie unter www.info-coronavirus.be.

Ja. Sie können sie unter https://coronalert.be herunterladen.

Weitere Informationen zum Thema Reisen:

Für welche Länder eine Reisewarnung gilt bzw. in welchen Ländern Quarantänepflichten gelten, erfahren Sie in den spezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.

Welche Reiseverbote und -warnungen in Belgien gelten, erfahren Sie auf der Seite des belgischen Außenministeriums.

Die dort veröffentlichten Regeln können sich rasch ändern.

Unter https://reopen.europa.eu erhalten Sie außerdem einen Überblick der geltenden Regelungen in den verschiedenen Ländern der EU.

Wir empfehlen grundsätzlich allen Deutschen im Ausland, sich in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND einzutragen.

Belgische Informationswebsite zum Coronavirus

Internetseite des Belgischen Außenministeriums

Internetseite des Belgischen Krisenzentrums

Internetseite der deutschen Bundespolizei

Internetseite des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit

Internetseite des deutschen Bundesinnenministeriums

Internetseite des Robert-Koch-Instituts

Internetseite der Weltgesundheitsorganisation WHO

Informationen zu Impfungen:

Wer einen Rechtsanspruch auf eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 hat, ist abschließend in § 1 der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV) geregelt.

Einen Impfanspruch haben gemäß der CoronaImpfV folgende Hauptgruppen:

  • Personen, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben (§1 Abs.1 Satz 2 Nr. 2)
  • Personen, die in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind (§ 1 Abs.1 Satz 2 Nr. 1).

Zum letztgenannten Personenkreis können auch Personen gehören, die zwar ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben, aber aufgrund eines deutschen Arbeitsvertrags in einer deutschen Krankenversicherung (privat oder gesetzlich) versichert sind oder aus sonstigen Gründen über eine deutsche Krankenversicherung verfügen.

Der aufgrund der Coronavirus-Impfverordnung bestehende Impfanspruch bezieht sich jedoch in jedem Fall nur auf eine Schutzimpfung in Deutschland, also nicht im Ausland.

Alle im Ausland ansässigen deutschen Staatsangehörigen, die nicht von der CoronaImpfV erfasst werden, unterfallen den Gesundheitssystemen und den medizinischen Rechtsrahmen ihres Wohnorts.

Weitere Informationen sind abrufbar unter:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19761

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html;jsessionid=CB1E3B61A8FA7D0BF1B6418B79CD0FA3.internet081

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

Gesetzlich oder privat in Deutschland Versicherte sind auch dann in Deutschland impfberechtigt, wenn sie über keinen Inlandswohnsitz verfügen und in Folge dessen auch nicht im Inland polizeilich gemeldet sind.

Wie dieser Impfanspruch im Einzelfall umgesetzt wird, hängt vom jeweiligen Zielbundesland des Inlandaufenthalts ab, denn es sind die obersten Landesgesundheitsbehörden und die von ihnen bestimmten Stellen, die im Rahmen ihrer Zuständigkeit das Nähere zur Organisation der Erbringung der Schutzimpfungen bestimmen. Dies umfasst insbesondere auch die Organisation der Terminvergabe

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hält unter der Hotline 116117 Telefonnummern von Ansprechpartnern in den verschiedenen Bundesländern bereit, unter denen nähere Auskünfte über die Möglichkeit einer Impfung für privat- oder gesetzlich Versicherte mit Auslandswohnsitz gegeben werden. Für das Land Berlin ist dies die 030-90282200, für Nordrhein-Westfalen ist dies 0800 116117 01.

Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt und auch entsprechender polizeilicher Anmeldung im Inland, die aber einen gewissen Teil des Jahres im Ausland verbringen, haben einen Anspruch darauf, in Deutschland geimpft zu werden. Eine Priorität gegenüber im Inland verbliebenen Personen gleicher Impfbedürftigkeit besteht jedoch nicht.

In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass die CoronaImpfV nicht an die deutsche Staatsangehörigkeit anknüpft, sondern aufgrund ihrer Ausrichtung auf den Infektionsschutz der in Deutschland lebenden Wohnbevölkerung auf den gewöhnlichen Aufenthalt bzw. das Bestehen einer privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland abstellt. Sie spricht daher stets von Personen.

Deutsche Auslandsvertretungen bieten Impfungen für im Ausland befindliche deutsche Staatsbürger nicht an.

Belgische Behörden verweisen für Impfungen von Personen, die in Belgien lediglich ihren Zweitwohnsitz haben, grundsätzlich an das Land des Erstwohnsitzes. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: https://coronavirus.brussels/faq-vaccination-covid/

In Belgien sind die Regionen für die Organisation der Impfkampagne zuständig, bitte informieren Sie sich auf deren Internetseiten, bzw. wenden Sie sich an Ihren Hausarzt.

Alle Angaben auf dieser Seite beruhen auf den Erkenntnissen und Einschätzungen der Botschaft im Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen zwischenzeitlich eingetretener Veränderung, kann keine Gewähr übernommen werden.

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