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Zollvorschriften

französische und deutsche benutzerdefiniertes Symbol

französische und deutsche benutzerdefiniertes Symbol, © Colourbox

Artikel

Obwohl Deutschland und Belgien zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Gemeinschaft gehören, müssen dennoch bei der Überquerung der Landesgrenzen gewisse zollrechtliche Vorschriften beachtet werden. Bitte informieren Sie sich deshalb auf dieser Webseite insbesondere über die relevanten zollrechtlichen Bestimmungen zum deutsch-belgischen Reiseverkehr sowie zum grenzüberschreitenden Bargeldverkehr.

Anzeigepflicht für Barmittel oder gleichgestellte Zahlungsmittel bei Einreisen in die EU, bei Ausreisen aus der EU und bei Reisen innerhalb der EU

Jede Person, die mit Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr aus einem Land, das kein Mitglied der Europäischen Union (EU) ist, nach Deutschland einreist oder aus Deutschland in ein solches Land ausreist, muss diesen Betrag bei der Ein- oder Ausreise unaufgefordert bei der zuständigen deutschen Zollstelle schriftlich anmelden. Die Kontrolleinheiten des Zolls kontrollieren an den Grenzen und im Landesinneren die Einhaltung der Anmeldepflicht. Bei Nicht- oder Falschanmeldung der mitgeführten Barmittel droht eine empfindliche Geldbuße. 

Jede Person, die mit Bargeld und gleichgestellten Zahlungsmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr aus einem Mitgliedstaat der EU nach Deutschland einreist oder aus Deutschland in einen Mitgliedstaat der EU ausreist, muss diesen Betrag bei der Ein- oder Ausreise auf Befragen des Kontrollbeamten oder der Kontrollbeamtin mündlich anzeigen. Bei Nicht- oder Falschanzeige des mitgeführten Bargelds und der gleichgestellten Zahlungsmittel droht eine empfindliche Geldbuße.

Konsularinfo des Auswärtigen Amtes

Europäische Kommission - Bargeldkontrollen